Grüner Landeskongress in Kleinweikersdorf in einem prämierten Passivhaus in Holzbauweise.
Eingebrachter Resolutionsantrag von LAbg.Amrita Enzinger gegen Verschlechterungen am 13.Dezember nach ÖBB-Fahrplanumstellung einstimmig angenommen
Grüne MandatarInnen aus dem Bezirk Gänserndorf waren beim jährlichen Landeskongress in Kleinweikersdorf bei dem es um Erhalt und Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und um ein Ökostromgesetz nach Deutschem Vorbild ging.
Klimaschutz ist in aller Munde, was kann man tun? Am effizientesten wäre, wenn man die größten CO2 Emittenten die Autos minimieren würde. Das geht nur mit gut funktionierenden, öffentlichen Verkehrsmittel. Pünktliche Züge, kürzer Intervalle, Vertaktung der Verbindungen, verlässliche Durchsagen an Bahnhöfen sind nur einige Punkte, die das Umsteigen auf Öffis attraktiver gestalten könnte. Diese Punkte und die Verbesserung des Ökostromgesetztes wurden per einstimmigen Resolutionsantrag von den Grünen Niederösterreichs an die Landes und Bundesregierung verabschiedet.
Die BIM in Wolkersdorf
LAbg. Amrita Enzinger besuchte am Autofreien Tag die Ortsgruppe in Wolkersdorf. Viele Grün-Gruppen machten rund um den Autofreien Tag mit Aktionen darauf aufmerksam, dass das Fahrradfahren gesund ökonomisch und ökologisch besser ist, ist und dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, entspannter und günster an sein Ziel kommt.
Leider ist es gerade im Weinviertel oft nicht möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit oder zum Einkaufen zu kommen, so die Verkehrssprecherin, die auch immer wieder den Ausbau und Erhalt des öffentlichen Verkehrs im Wald und Weinviertel fordert.
Gesundheitstag in Zistersdorf
Rund um das Thema Gesundheit gab es in Zistersdorf letzten Samstag im Landes und Pensionistenheim “Haus Elisabeth” einen Aktionstag. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Arbeitsgruppe Gesunde Gemeinde unter Jutta Kellner und unter der Mitwirkung der Grünen Zistersdorf.
Labg. Amrita Enzinger konnte sich durch die sehr freundliche und informative Führung des Hausherren Ludwig Schweng ein Bild vom ausgezeichnet geführten Haus machen. Der Hausherr versucht mit verschiedenen Aktionen das Haus auch für die Bevölkerung zu öffen, vor kurzem wurde erst ein Film “An ihrer Seite” von den Grünen im Haus gezeigt.
Obwohl das Haus sehr gut betreut ist, könnte sich auch der Hausherr, ein mehr an Personal vorstellen – aber das ist wie so Vieles eine Kostenfrage.
Es reicht nicht …
Liebe Freundinnen und Freunde,
Es reicht nicht, die Zwentendorf-Abstimmung vor 30 Jahren zu feiern!
(Nieder)Österreich braucht endlich eine glaubhafte Anti-Atompolitik!
* Ziel der Energieautarkie bis 2020!
Solange wir (Atom)Strom importieren, ist Österreichs Anti-Atompolitik unglaubwürdig!
Österreich muss endlich Erneuerbare Energien im vollen Umfang nutzen – dazu brauchen wir ein ordentliches Ökostromgesetz (nach deutschem Vorbild) und mehr Geld für Gebäudesanierung und den Öffentlichen Verkehr!
* Keine Atomstromautobahnen mehr!
Die Leitung Dürnrohr-Slavetice, die im Vorjahr ohne UVP-Verfahren ausgebaut wurde, endet gleich neben Dukovany. Jetzt ist die nächste Atomstromautobahn
geplant: Wien-Südost über Györ – von dort aus wird dann weitergebaut: direkt nach Mochovce!
* BürgerInnenbeteiligung!
Warum sind Österreichs Tageszeitungen nicht voll mit Aufrufen, sich in KKW-UVP-Verfahren zu Wort zu melden? Warum sind Kundmachungen von Verfahren gut auf den Behördenhomepages versteckt?
* Zusammenarbeit mit anderen AKWfreien Ländern!
Portugal, Dänemark, Estland, Griechenland, Lettland, Luxemburg, Norwegen, Polen, Irland, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro, Mazedonien, Albanien, Zypern, Liechtenstein, Zypern, Malta haben keine AKWs- und Deutschland steigt aus! Hier müssen endlich Netzwerke geschaffen werden, um gemeinsam Rechte einzufordern (Haftung!)!
Ab Montag, 14.9.09., gibt es unter www.noe.gruene.at die Unterschriftenaktion online. BRin Elisabeth Kerschbaum stellt sich für Aktionen in euren Gemeinden, um diese Unterschriftenaktion zu unterstützen, gerne zur Verfügung
Grüne fordern energieautarkes Weinviertel bis 2030
Gemeinden sollen Maßnahmenpaket beschließen
Wolkersdorf – Grüne VertreterInnen aus dem Weinviertel und NÖ fordern ein energieautarkes Weinviertel bis 2030.
„Wir haben im Weinviertel genug Potential an Wind, Sonne, Biomasse, dass wir unabhängig werden von „Putingas und Ölscheichs“ stellt der Wolkerdorfer Stadrat Christian Schrefel fest.
Bundesrätin Elisabeth Kerschbaum betont, dass auch der Bund mit einem Ökostromgesetz nach EEG Vorbild und einer Ökologischen Steuerreform mit CO2-Steuerkomponente Vorbildregionen wie dem Weinviertel den nötigen Rückenwind verschaffen. Die bloße Zielsetzung eines energieautarken Österreichs durch Bundesminister Berlakovich ohne die erforderlichen Schritte in die richtige Richtung sei zu wenig, kritisiert Kerschbaum.
Die nächsten Schritte, die die Grünen VertreterInnen fordern sind Beschlüsse in allen Weinviertler Gemeinden sich zur autarken Energieregion Weinviertel zusammenzuschließen. „Damit sollen auch kontraproduktive Schritte, die zu hohem Energieverbrauch und einem festhalten an fossilen Energien führen, verhindert werden“ betont Amrita Enzinger, Grüne Landtagsabgeorndete.
Einzelne positive Beispiele wie die Solarförderung und Passivhauskindergarten in Deutsch-Wagram oder der Ökoenergiebezug der Gemeinde in Wolkersdorf sollen zur Benchmark für das gesamte Weinviertel werden.
Der Energieexperte Erwin Mayer untermauerte fachkundig die ausgezeichneten Bedingungen des Weinviertels für eine energieautarke Modellregion. Windverhältnisse wie 10 km hinter der Nordseeküste und ein großes Biomasse und Biogaspotential so wie ausreichend Sonnenstunden für Solarstrom können den gesamten Energiebedarf des Weinviertels abdecken und sogar darüber hinaus einen Beitrag für die Wiener leisten. „Im Weinviertel des Jahres 2030 leben wir in Niedrigenergie- oder Plusenergiehäusern, fahren vermehrt mir öffentlichen Verkehrsmitteln, steuern Elektro- oder Hybridautos mit Strom und Biogas oder Pflanzenöl aus der Region und beziehen 100% Ökostrom für unsere Haushalte und Industrie“ zeichnet Mayer die Vision für das Weinviertel abschließend.

Foto: Thomas Falch;vlnr: Schrefel, Kerschbaum, Enzinger, Mayer
Landesbüroeröffnung der Grünen in St. Pölten
Der Grüne Bezirk und besonders stark war Deutsch-Wagram bei der Büroeröffnung vom Landesbüro in St.Pölten anwesend.

Foto: 1. Reihe: LGF. Thomas Huber, LAbg. Amrita Enzinger, André Hippesroither
2. Reihe: Theresia Seidl, Hela Ayni, Beate Kainz
3. Reihe: Max Enzinger, Christian Giller, Gerhard Haizer, Andreas Vanek
Labg. Enzinger besucht lokale Wirtschaft
Der Tag der Sonne war Anlass das Frau Labg. Amrita Enzinger einige Betriebe die, die Sonnenenergie nutzen besuchte. In Deutsch-Wagram war sie Gast beim Installateur Walter Mohor. Seit einigen Jahren führt Hr. Mohor einen Installationsbetrieb für Gas, Wasser, Heizung, Gas-Öl und Biomassekessel. Er macht ebenso Service und Wartung.
„Ich hoffe, dass der neue Gemeinderat ab Herbst wieder so eine gute Photovoltaik und Solarförderung, und Heizkesseltausch auf die Beine stellt, wie wir Grünen in der letzten Periode“, meinte Enzinger stolz.
Es wird das Geldbörsl nicht so strapaziert, wenn Sonnenenergie genutzt wird die Umwelt geschont und es werden auch Arbeitsplätze geschaffen. Durch die tolle Förderung die es gab wurden viel mehr Aufträge in der Gemeinde vergeben, dies half auch der Wirtschaft im Ort. Mit unserer Förderung für Photovoltaik, Solar und Heizkesseltausch waren wir in NÖ beim Ranking sehr weit vorne – nicht nur die Haushalte haben gut in die Zukunft investiert auch Deutsch-Wagramer Betriebe haben durch die Aufträge stark profitiert. Viele Anlagen wurden dadurch erst leistbar.
„Natürlich ist es momentan viel Geld, dass die Gemeinde bei der Förderung für Privatpersonen in die Hand nimmt, aber die Wertschöpfung bleibt zum größten Teil im Ort. Bei Förderungen muss man VisionärIn sein, nicht nur kurzfristig denken“, so, die Landtagsabgeordnete

Foto: v.ln.r. Amrita Enzinger, Kunde, Walter Mohor
3. Wolkersdorfer Radtriathlon
Unter dem Motto “Radln, Raten, (T)Ratschen” fand am Sonntag den 19. April 2009, der von STR Christian Schrefel und STRin Monika Edinger ins Leben gerufene und organisierte Wolkersdorfer Radtriathlon schon zum dritten Mal statt.
Zur Abschlußveranstaltung bei Jana Pichlers Waldheurigen, Hegerhaus in Wolkersdorf, warteten rund 100 Preise auf die TeilehmerInnen. Voraussetzung war eine ausgefüllte Quizkarte mit mindestens sechs Stempel der 16 RADfreundlichen Betriebe – in Obersdorf, Wolkersdorf, Münichsthal, Pfösing und Riedenthal – mit diesen ist die Stadtgemeinde Wolkersdorf die RADfreundlichste Stadt im Weinviertel.

(v.l.n.r.): STR Christian Schrefel, STR DI Johannes Wolf, Geschäftsleiter der Raiffeisenkasse Wolkersdorf Dir. Reinhard Kerbl zwischen den Hauptpreisgewinnern, STRin Monika Edinger und LAbg. Msc Amrita Enzinger.






