T A G E S O R D N U N G der 46. Sitzung des Landtages von Niederösterreich
am Donnerstag, dem 26. Jänner 2012, um 13.00 Uhr (mit Live-Übertragung)
Bitte folgen Sie dem Link
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…kommen Sie so korrupt, wie Sie wollen. Verkleiden Sie sich als Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger, als Peter Hochegger, Ernst Strasser, Hubert Gorbach, als Telekom-Kronzeuge, als Alfons Mensdorff-Pouilly, Herbert Scheibner oder als personifizierte Unschuldsvermutung – Hauptsache korrupt!
Gabriela Moser, Peter Pilz und Werner Kogler freuen sich zu ihrem “Jägerball” der etwas anderen Art einzuladen:

Wer zu schön, zu sauber, “supernackt” oder noch dreister daher kommt, wird belohnt: das beste Kostüm prämiert eine natürlich völlig unabhängige Vergabekommission – Preisverleihung inklusive.
ON THE DECKS:
SPECIAL GUESTS:
KORRUPTIONS-CONFERENCIER:
Gästeliste: bestechung@gruene.at
Beginn: 20:30 Uhr
(sonst mit dickem Schmiergeldkuvert)
… kommen Sie so korrupt, wie Sie wollen. Verkleiden Sie sich als Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger, als Peter Hochegger, Ernst Strasser, Hubert Gorbach, als Telekom-Kronzeuge, als Alfons Mensdorff-Pouilly, Herbert Scheibner oder als personifizierte Unschuldsvermutung – Hauptsache korrupt!
Gabriela Moser, Peter Pilz und Werner Kogler freuen sich zu ihrem “Jägerball” der etwas anderen Art einzuladen:
Wer zu schön, zu sauber, “supernackt” oder noch dreister daher kommt, wird belohnt: das beste Kostüm prämiert eine natürlich völlig unabhängige Vergabekommission – Preisverleihung inklusive.
ON THE DECKS:
SPECIAL GUESTS:
KORRUPTIONS-CONFERENCIER:
Gästeliste: bestechung@gruene.at
Beginn: 20:30 Uhr
(sonst mit dickem Schmiergeldkuvert)
Petrovic: Umweltminister soll bei Nein zu Bohrungen bleiben
St. Pölten (OTS) – Die Grüne Klubobfrau der Grünen Niederösterreich, Madeleine Petrovic, zeigt sich erfreut darüber, dass VP-Umweltminister Berlakovich den geplanten Bohrungen nach Schiefergas im Weinviertel durch die OMV eine Abfuhr erteilt. “Dieses Mal muss Berlakovich standhaft bleiben und darf sich von VP-Parteikollegen, die die wirtschaftlichen Interessen der OMV teilen, nicht umstimmen lassen”, fordert die Grüne. Für Petrovic ist klar: “Umwelt und die Lebensqualität für die Menschen der Region gehen vor. Profitgier darf kein Argument dafür sein, bedenkliche Methoden zur Förderung von Schiefergas einzusetzen, die Umwelt, Mensch und Tier gefährden”, so die Grüne Klubobfrau. Abschließend warnt Petrovic davor, den Aussagen des VP-Wirtschaftsministers Mitterlehner Glauben zu schenken: “Fördert die OMV Schiefergas ist es sehr unwahrscheinlich, dass dieses Gas zur österreichischen Energieversorgung genutzt wird. Ein international großer Konzern wie die OMV will Gewinne erzielen – vor allem dann, wenn Millionen für die Gasgewinnung investiert werden. Das Schiefergas wird es also für niemanden gratis geben. Am meisten bezahlen wird dafür das Weinviertel”, so Petrovic.
Wann: Montag, 23. Januar 2012 19:00-22:00
Wo: 2170 Poysdorf, Kolpingstraße 7; Kolpinghaus
Liebe Freundin!
Lieber Freund!
Die Bürgerinitiative gegen Schiefergas kann jetzt auch durch die Unterschrift einer online Petition im Internet unterstützt werden.
www.weinviertelstattgasviertel.at
Dann oben anklicken: “unterschreiben”
dann die kommende Seite runterscrollen,
auf “Online Unterschriftenliste ” klicken, und ausfüllen und unterschreiben.
Bitte sende diese mail auch an Deinen Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis weiter, damit auch viele andere Menschen die Möglichkeit bekommen, mit Ihrer Stimme unsere Bürgerinitiative zu unterstützen.
Vielen Dank!
Liebe Grüße sendet
Johan Kleibl
Präsident Ing. Hans Penz hat die Tagesordnung der 44. Sitzung des Landtages, am 15. Dezember 2011 erstellt. Diese ist unter dem Link
http://www.landtag-noe.at/service/politik/landtag/sitzungen/tagesordnung/tagesordnung.htm
Probebohrungen um jeden Preis? Experimente auf Kosten der WeinviertlerInnen?
Als Grüne Landtagsabgeordnete der Region, bin ich absolut gegen den Abbau von Schiefergas im Weinviertel. Die OMV vermutet, dass das Schiefergas Feld ca. 1000km2 groß ist. Da kann nicht nur in Poysdorf, oder Herrenbaumgarten darüber entscheiden werden, ob Schiefergasabbau mit all seinen negativen Auswirkungen, die Zukunft unsere Region und auch noch die unsere Kinder beeinträchtigt. Dazu müssten sich alle betroffen Gemeinden äußern bzw. gefragt werden. Welchen Weg will unsere Region gehen in den nächsten 10 – 20 Jahren und darüber hinaus? Welcher Preis muss gezahlt werden. Welche Gefahren gibt es für unser Grundwasser, wird es ungenießbar? Wie schaut es mit der Geologie in Zukunft im Weinviertel aus, wenn Gesteinsschichten die über Millionen von Jahren fest und dicht waren, aufgebohrt und durchlöchert werden. Weinviertel und Chemieeinsatz bei Bohrungen das gehört nicht hier her. Könnte es sein, dass einige Dörfer dann abgesiedelt werden müssen?
Brot und Wein ist die Identität die unsere Landschaft prägen, und für Gäste und Touristen interessant und für die Einheimischen lebenswert machen. Daher auch die Landesausstellung Brot und Wein. Diametral dazu ist Schiefergasabbau mit seinen negativen ökologischen Auswirkungen. Das ist aus meiner Sicht der falsche Weg! Will das Weinviertel seinen Ruf aufs Spiel setzen? Und ein Viertel werden, das in weiterer Folge nicht mehr lebenswert wird?
Das Schiefergas ist für den OMV-Konzern nur interessant, wenn es in gewinnbringenden Mengen abgebaut werden kann. Da geht es um viele, viele Milliarden Euros, um viel Macht. Die Interessen der Bevölkerung kommen dabei nur allzu leicht unter die Räder.
Ich fordere daher die OMV auf – mit allen BürgerInnen des Weinviertels und mit den BürgermeisterInnen und deren VertreterInnen in einen offenen Dialog zu treten. Sollte jemals Schiefergas abgebaut werden, muss das die Entscheidung der REGION sein. Der Dialog muss auch schon vor den ersten Versuchsbohrungen, die ein Experiment sind, geführt werden.
130 Mio. Euro will der Konzern nur in diese 2 Pilot-Bohrungen investieren viel Geld, welches wieder in fossile Energie und nicht in Erneuerbaren Energien fließt, so als ob es den Klimawandel und seine dramatischen Folgen gar nicht gäbe.
Download: Stellungnahme Umweltbundesamt (Deutschland) zu Fracking
Eine neue Version von “Gasland” (auch in deutsch) erscheint am 14.12.2011: Preis EUR 11,99
Als der New Yorker Theaterregisseur Josh Fox eines Tages das Angebot eines Energiekonzerns vorfindet, sein Familiengrundstück in Pennsylvania für Erdgasbohrungen anzumieten, schlägt er die lukrative Offerte aus und beginnt zu recherchieren: Er kommt Geschäftspraktiken der Unternehmen auf die Spur, die quer durch Amerika – dem “Saudi-Arabien des Erdgases” – ohne gesetzliche Beschränkungen die Reservoire mit der “Fracking”-Methode anzapfen – und dabei massiv Umwelt und Gesundheit der Menschen schädigen.
Produktbeschreibungen
Es passiert in ganz America – ländliche Grundbesitzer wachen eines Tages mit einem lukrativen Angebot der Energiekonzerne auf, die gerne Ihr Grundstück pachten würden. Der Grund? Die Unternehmen hoffen auf ein Reservoir zu treffen, welches auch Saudi Arabien des natürlichen Öls genannt wird zu treffen. Halliburton hat einen Weg entwickelt das Benzin aus dem Boden holen mit einem Vorgang der sich Fracking nennt – und plötzlich könnten die Vereinigten Staaten davor stehen eine unmittelbare Energiemacht zu werden. Regisseur(e): Josh Fox
Kundenrezensionen:
Josh Fox hat es geschafft, aus einer eher trockenen Thematik eine lebhafte und interessante Dokumentation zu erschaffen.
Die überzeugend gute Recherchearbeit war hier das A und O.
Durch gute Beweise auf Band, widerlegt er Aussagen von Politikern, zeigt die Gefahren der Gasindustrie und legt dem Betrachter Fakten über Fakten auf den Tisch.
Diese Doku hat mich wirklich überzeugt, die Oskar-Nominierung kann ich absolut nachvollziehen und die Preise, welcher der Film abgestaubt hat, unterschreibe ich gerne.
Nur empfehlenswert!
Das Schiefergas im Weinviertel muss der OMV sehr wichtig sein, wenn 130 MIO Euro investiert werden.
Wie hoch ist die Gefahr für das Grundwasser, diese Frage bleibt offen. Wie hoch ist die Umweltverschmutzung durch Methan, auch das bleibt offen. Wie hoch ist der Energieaufwand um Schiefergas abzubauen? Viele Fragen sind von der OMV nicht beantwortet.
Die OMV ist anscheinend in der Defensive, nachdem sie nicht mehr von Schiefergas spricht, sondern von Shale Gas. Dadurch wird der Abbau aber nicht weniger gefährlich für das Grundwasser, die Menschen und die Umwelt, so Enzinger. Es ist und bleibt ein ökologischer Wahnsinn. Die Bewohner der betroffenen Regionen, wollen keine Experiment mit Gas. Außerdem ist die Investition von 130 Euro für eine nur 20 % -Wahrscheinlichkeit Schiefergas zu finden ein äußerst hoher finanzieller Aufwand, meint Enzinger, da steckt mehr dahinter. Im Gegensatz dazu ist die Investition des Konzerns OMV in die Erneuerbaren, die keine fossilen Rohstoffe verbrauchen und somit viel nachhaltiger wären mit nur 50 MIO Euro mickrig.
Das Weinviertel muss Weinviertel bleiben deswegen auch die Landesausstellung Brot und Wein das hat mit Identität zu tun. Das Weinviertel darf kein Schiefer GASviertel werden, so LAbg. Amrita Enzinger.